Amerika - ich bin da!

24. - 30. November (Los Angeles)

Endlich war der Tag gekommen! DER Tag, an dem wir alle zusammen nach LA geflogen sind, um dort bei meinem Gastbruder Thanksgiving zu feiern. Natürlich haben wir auch noch viele andere Dinge unternommen - klar, wenn man schomal in Hollywood ist!?!

Montags sind wir erst relativ spät bei meinem Gastbruder angekommen, dafür hatten wir gleich ein paar Stunden ein tolles Erlebnis: Wir lagen keine 5 Minuten im Bett, als wir plötzlich ganz viele Sirenen und einen Hubschrauber gehört haben. Der Hubschrauber ist dauernd über unseren Block gekreist und das Licht hat wunderbar in unser Fenster gescheint, sodass erst mal nichts mit schlafen war. 90min später war immernoch keine Veränderung. Kurze Zeit später kam mein Gastbruder aufeinmal ins Haus gestochen und als wir in fragten, was da draußen denn los ist, sagte er nur: "A cop got shot right here ..." mein Kinnladen fiel fast auf den Boden - logischerweise. Mein Gastbruder lächelte mich an und meinte nur: "Welcome to LA!". Nach ein paar unruhigen Stunden Schlaf gings dann am nächsten Morgen ins Universal Filmstudio, was echt cool war. Mittwochs waren wir den ganzen Tag im Disneyland (wo wir uns wieder wie kleine Kinder gefühlt haben :o)). Donnerstag war dann Thanksgiving. Nach einem ausgiebigen Pancakefrühstück sind Jovana, meine Gatmama und ich zum Walk of Fame gefahren, wo wir noch ein paar Stunden vor dem großen Truthahnessen verbracht haben.

Da alle Läden am Tag nach Thanksgiving die besten Sales haben, stand für uns Mädels natürlich fest, wo wir freitags die meiste Zeit verbringen werden :o)

Samstags war der wärmste Tag von allen. Aus diesem Grund sind wir erst samstags an den Strand gegangen, wo wir auch echt viel Spaß hatten :D den Abend haben wir dann noch schön "ausklingen" lassen. (Mehr kann und darf ich hierzu leider nicht sagen ;o))

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International Education Week 17. - 21. November

Am Donnerstag, den 20. November haben Till und ich im Rahmen der "International Education Week" (IEW) bei uns im College einen Tag lang Deutschland präsentiert.

Die Vorbereitung hat um einiges mehr Zeit gekostet wie ich erst vermutet hatte: Überlegen, was man genau macht, Bilder aussuchen/Bilder drucken, Plakat basteln/beschriften und bekleben, Flyer entwerfen und drucken/zuschneiden und dann Mittwoch noch 5 1/2 Stunden in der Küche stehen, um 2 Hefezöpfe nach Mamas Orginalrezept (ist übrigens sehr gut angekommen) und Fleichküchle-Samples kochen bzw. backen!!!

Nun wissen die Amis wenigstens, wie gut deutsches Essen ist! :)

Aber wir sind nunmal "Mini-Botschaftler" und wir haben diese Aufgabe sehr ernst genommen. Klar, Spaß hatten wir natürlich auch :o)

Morgens hatten wir unseren Stand in der Library. Über den Mittag sind wir dann in die Cafeteria umgezogen, da dort logischerweise mehr los ist. Dnach sind wir dann wieder zurück in die Library und auf diesem Weg ist ES passiert.

ES = meine erste Verletzung mit der ich fast im emergency room gelandert wäre! War ja klar, oder?! :D bin aufm Weg der Besserung - also alles roger :)

Anyway, das war echt ein interessanter Tag un es gab tatsächlich viele Leute die sich über Deutschland und das Programm (CBYX) informiert haben. Aufgabe erledigt.

06.-09. November Chicago

Da ich ja nun nicht mehr allzulange hier in Garden City sein werde und somit auch nicht mehr so viel Zeit mit meiner Gastfamilie habe, hat mich meine Gastmutter gefragt, ob ich denn nicht noch ein paar Tage mit ihr alleine verbringen möchte: Zeit genießen, Spaß haben, viel lachen, ...

Wir mussten nicht lange überlegen um zu wissen, wo wir die Zeit verbringen werden - Chicago!

Wir hatten wirklich eine schöne Zeit dort oben im Norden. Gut, das Wetter war nicht immer das Beste, vorallem nicht als es aufeinmal angefangen hat zu schneien :) aber wie man so schön sagt: Es gibt kein falsches Wetter - nur falsche Kleidung ... :o)

Sears Tower und "The Bean" im Millennium Park waren die ersten Dinge, die wir unternommen haben. Außerdem haben wir noch eine Sightseeingtour gemacht, waren im John G. Shedd Aquarium, haben uns das Musical "Wicked" angeschaut und waren natürlich shoppen wann immer wir Zeit übrig hatten.

Chicago ist echt eine super Stadt und ich bin mir sicher, dass ich bald wieder dort sein werde :o)

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02. November (Melanie vs. combine and cornfield)

An diesem warmen und immernoch sonnigen Sonntagnachmittag bin ich mit meinen hostdad und Greg (owner of the field (normally sportmanager in the collegegym)) auf eines seiner Maisfelder gegangen, um ihm beim "corncutting" zu helfen. Mähdrescher fahren ist ja nun nicht alltägliches Geschehen. Zuerst bin ich 2 Stunden nur mitgefahren und danach durfte ich sogar selbst den rießen Mähdrescher fahren - das war schon cool irgendwie!

Greg meinte schon, dass er nun eine Farmerin aus mir macht :D

Es war echt interessant, das alles mal zu sehen. Greg hat sogar seinen Mähdrescher auseinander gebaut und das nur um mir zu zeigen, wie aus dem kopletten Maisstängel unten, die einzelnen Körner oben rauskommen. Bob ist mit dem Traktor neben uns her gefahren und wenn sein Traktor voll war mit den Maiskörnern, dann ist er zum Truck gefahren, um ihn zu laden während wir den Mais weiter abgetragen haben.

War wirklich ein spaßiges Erlebnis! :o)